Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt ist für den Hund überlebenswichtig. Nahezu alle Stoffwechselvorgänge funktionieren nur bei einem ganz bestimmten pH-Wert. Wird der Hund nun dauerhaft mit säurebildenden Faktoren konfrontiert – wie einem extrem hohen Fleischanteil (BARF ohne Gemüseausgleich), künstlichen Futterzusätzen, Dauerstress durch Unruhe im Haushalt oder mangelnder Bewegung – kippt dieses sensible System.
Der Körper muss die Säuren irgendwo lagern, um das Blut vor einer tödlichen Übersäuerung zu schützen. Er lagert sie im Bindegewebe, in den Gelenken und in der Haut ein. Die Folgen sind fatal: Die Haut übersäuert, das Milieu für nützliche Hautbakterien wird zerstört, und Hefepilze sowie schädliche Keime breiten sich explosionsartig aus. Der Hund leidet unter einem unerträglichen Ganzkörper-Juckreiz, das Fell verliert seinen Glanz, und der Hund riecht extrem unangenehm ranzig. Um diesen Teufelskreis aus Magenbrennen und Hautekzemen zu durchbrechen, müssen Sie die Säuren binden und ausscheiden.