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Borreliose beim Tier: Zeckenbisse sicher versorgen und das Immunsystem stärken

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Borreliose: Die “Zeckenkrankheit”

 

Wechselnde Lahmheiten, Fieberschübe oder unerklärliche Erschöpfung? Die "Zeckenkrankheit" Borreliose ist eine unsichtbare Gefahr für Hunde und Pferde. Handeln Sie bei einem Zeckenfund sofort – mit schmerzfreier Wundhygiene und gezielter innerer Stärkung.

 

Sobald die Temperaturen steigen, beginnt die Zeckensaison – und damit die ständige Angst vor der Borreliose. Diese tückische, bakterielle Infektionskrankheit wird durch den Stich einer infizierten Zecke übertragen. Die spiralförmigen Bakterien (Borrelien) dringen in die Blutbahn von Hund, Katze oder Pferd ein und können sich im gesamten Organismus ausbreiten.

 

Das Gefährliche an der Borreliose: Die Krankheit bricht oft erst Wochen oder Monate nach dem eigentlichen Zeckenbiss aus und zeigt stark wechselnde, oft diffuse Symptome. Wer sein Tier schützen will, muss zweigleisig fahren: Die sofortige, keimtötende Hygiene direkt an der Bissstelle sowie der Aufbau einer starken, körpereigenen Immunabwehr, die im Ernstfall mit den Erregern fertig wird.

 

Die 3 Stadien der Borreliose: Eine tückische Infektion

Wenn eine Zecke zubeißt, dauert es in der Regel 12 bis 24 Stunden, bis die Borrelien aus dem Darm der Zecke in den Blutkreislauf des Wirtstieres gelangen. Ist das Bakterium einmal im Körper, verläuft die Krankheit oft in Phasen:

  1. Stufe 1 (Frühstadium): Typische Symptome wie die berühmte kreisförmige "Wanderröte" um den Biss herum fallen beim Tier durch das dichte Fell meist überhaupt nicht auf. Leichte Mattigkeit oder kurzes Fieber werden oft als harmloser Infekt abgetan.
  2. Stufe 2 (Wochen bis Monate später): Die Bakterien nisten sich bevorzugt in Gelenken, Muskeln und Sehnen ein. Es kommt zu wechselnden Lahmheiten (heute vorne links, morgen hinten rechts), Gelenkschwellungen, Lethargie und Fieberschüben.
  3. Stufe 3 (Chronisches Stadium): Unbehandelt kann das Nervensystem, das Herz oder die Niere angegriffen werden. Beim Pferd sind auch Hufrehe, Headshaking oder Wesensveränderungen (Aggressivität) möglich.

Das Problem mit Antibiotika

Tierärzte behandeln einen Borreliose-Schub in der Regel mit hochdosierten Antibiotika. Das Problem: Borrelien sind Überlebenskünstler. Sie können sich bei Gefahr in sogenannte Zysten (zellwandfreie Formen) zurückziehen, in denen das Antibiotikum nicht wirkt. Gleichzeitig zerstört das Antibiotikum die lebenswichtige Darmflora des Tieres – den Hauptsitz des Immunsystems.

Die AnoKath® Zecken-Routine: Wundhygiene und inneres Gleichgewicht

Um das Risiko von Infektionen und Langzeitfolgen zu minimieren, bietet AnoKath® ein durchdachtes Zwei-Säulen-System für Ihr Tier:

 

Säule 1: Die alkoholfreie Wundhygiene (AnoKath® Skin / Wundpflege)

  • Wenn Sie eine Zecke entfernt haben, entsteht eine Mikrowunde. Oft entzündet sich diese Stelle, schwillt an oder juckt extrem, weil Bakterien eindringen.
  • Sprühen Sie sofort nach dem Ziehen der Zecke AnoKath® auf die Bissstelle.
  • Der Wirkstoff (hypochlorige Säure) vernichtet Bakterien durch reine Oxidation.
  • Da die Lösung 100 % alkoholfrei ist, brennt sie absolut nicht auf der Wunde. Das Tier toleriert die Behandlung stressfrei.

Säule 2: Immununterstützung von innen (AnoKath® Liquid)

  • Nicht jede infizierte Zecke löst automatisch eine schwere Krankheit aus. Ein intaktes, starkes Immunsystem kann die Borrelien oft selbst erfolgreich bekämpfen!
  • AnoKath® Liquid unterstützt als Ergänzungsmittel den Säure-Basen-Haushalt Ihres Tieres.
  • Es fördert die normale Funktion von Darm und Leber und hilft dem Körper bei der Entgiftung.
  • Besonders während oder nach einer unvermeidbaren Antibiotika-Therapie ist diese sanfte Unterstützung des Stoffwechsels für Pferde und Hunde Gold wert.

Zecken richtig entfernen: Die größten Fehler vermeiden

Das wichtigste Gebot nach dem Spaziergang oder Weidegang: Suchen Sie Ihr Tier gründlich ab! Haben Sie eine Zecke gefunden, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Niemals quetschen oder reizen: Nutzen Sie kein Öl, keinen Klebstoff und keinen Alkohol, während die Zecke noch steckt! Unter Stress erbricht die Zecke ihren infektiösen Darminhalt (inklusive der Borrelien) direkt in die Blutbahn Ihres Tieres.
  2. Korrekt greifen: Nutzen Sie eine spezielle Zeckenzange, eine Zeckenkarte oder einen Zeckenhaken. Greifen Sie die Zecke so nah wie möglich an der Haut (am Kopf) und ziehen Sie sie langsam und kontrolliert heraus.
  3. Bissstelle desinfizieren: Erst nachdem die Zecke vollständig entfernt wurde, sprühen Sie das alkoholfreie AnoKath® auf die Wunde, um die Stelle hygienisch zu versiegeln und Rötungen vorzubeugen.

Häufige Fragen zur Borreliose bei Tieren

Was ist Borreliose bei Tieren überhaupt?

Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch den Biss einer infizierten Zecke (meist der Gemeine Holzbock) übertragen wird. Die Bakterien (Borrelien) breiten sich im Körper aus und können schwere Gelenk-, Muskel- und Nervenerkrankungen auslösen.

Wie erkenne ich, ob mein Hund oder Pferd Borreliose hat?

Die Symptome sind oft diffus und treten meist erst Wochen nach dem Biss auf. Typische Warnsignale sind wiederkehrende Fieberschübe, plötzliche und wechselnde Lahmheit (ohne erkennbare Verletzung), geschwollene Gelenke, Appetitlosigkeit und eine allgemeine Lethargie.

Schützt die Zeckenimpfung beim Hund zu 100 %?

Nein. Die Borreliose-Impfung beim Hund deckt oft nicht alle Borrelien-Stämme ab. Zudem schützt sie nicht vor anderen gefährlichen Zeckenkrankheiten wie Anaplasmose oder Babesiose. Ein konsequenter Zeckenschutz (Absuchen) und ein starkes Immunsystem bleiben unerlässlich. Für Pferde gibt es in Europa derzeit keinen zugelassenen Impfstoff.

Warum brennt das AnoKath Spray nicht auf dem Zeckenbiss?

Im Gegensatz zu vielen handelsüblichen Wundsprays aus der Apotheke verzichtet AnoKath komplett auf Alkohol und aggressive Lösungsmittel. Die ECA-Lösung basiert auf Wasser und Salz. Die Desinfektion der Bissstelle verläuft für das Tier völlig schmerz- und stressfrei.

Kann ich mit AnoKath Liquid die Borreliose heilen?

Nein. Wenn die Borreliose ausgebrochen ist, muss das Tier zwingend tierärztlich untersucht und meist mit speziellen Antibiotika behandelt werden. AnoKath® Liquid ist ein Ergänzungsmittel, das den Säure-Basen-Haushalt stabilisiert, die Entgiftungsorgane (Leber/Darm) unterstützt und so das Immunsystem Ihres Tieres begleitend stärkt.

Ist Borreliose vom Tier auf den Menschen übertragbar?

Nein. Eine direkte Ansteckung (Zoonose) von Hund zu Mensch oder Pferd zu Mensch ist ausgeschlossen. Der Mensch kann sich ausschließlich durch einen eigenen Zeckenstich mit den Borrelien infizieren.

Ihre Experten für Tiergesundheit und Infektionsprävention

Als zertifizierte Sachverständige für Tiergesundheit und Desinfektionsdienstleistungen wissen wir: Der Schutz vor Borreliose beginnt lange vor dem ersten Zeckenbiss. Eine effektive Prävention erfordert ein tiefes Verständnis für die hygienischen Bedingungen im Lebensraum des Hundes und eine gezielte Unterstützung des Immunsystems.

Mit unserer Expertise bei AnoKath helfen wir Tierhaltern dabei, Infektionsrisiken durch moderne Hygienekonzepte zu minimieren und die körpereigene Abwehr ihrer Hunde nachhaltig zu stärken. Wir kombinieren fundiertes Fachwissen über Desinfektion mit ganzheitlichen Ansätzen, um Ihren Vierbeiner bestmöglich vor den Folgen von durch Zecken übertragenen Krankheiten zu schützen.