Heu desinfizieren: Schimmel im Heu entfernen | AnoKath® Zu Inhalt springen

Ratgeber Futterhygiene · Pferd

Heu desinfizieren: Schimmelpilze beseitigen mit heuSan

Schimmelpilzsporen, Hefen und Staub stecken auch in gutem Heu. Mit AnoKath® heuSan desinfizierst du dein Heu direkt vor der Fütterung: aufsprühen, 5 Minuten einwirken lassen, füttern. Es inaktiviert Schimmelpilzsporen und bindet den Staub, ohne das Heu auszuwaschen.

Inaktiviert Sporen

In 5 Minuten

BAuA-registriert

ADMR-konform

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So geht’s in 5 Schritten

AnoKath® heuSan Konzentrat 1 l €18,95 heuSan Konzentrat 1 l€39,90 anwendungsfertig 5 l5 Minuten Einwirkzeit · Versand in 2 Werktagen

Von Ina & Armin Amberg, Sachverständige für Tiergesundheit, Hygiene und Infektionsschutz · Aktualisiert: Oktober 2026

Das Wichtigste in Kürze

Schimmeliges Heu: Was tun?

Stark verschimmeltes, muffiges oder grau belegtes Heu gehört auf den Mist: Seine Schimmelpilzgifte bleiben auch beim Bedampfen erhalten. Steckt nur ein einzelnes Schimmelnest im Ballen, sortierst du es großzügig aus und desinfizierst das übrige Heu vor dem Füttern mit AnoKath® heuSan: aufsprühen, 5 Minuten einwirken lassen, füttern. So inaktivierst du die unsichtbaren Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien auf den Halmen und bindest den Staub.

Erkennen: muffiger Geruch, dunkle Verfärbung, grauer oder weißer Belag, warme Stellen im Ballen.

Aussortieren: Stark verschimmeltes Heu kommt auf den Mist, ein einzelnes Schimmelnest großzügig heraus.

Desinfizieren: AnoKath® heuSan inaktiviert Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien und bindet Staub – in 5 Minuten.

Vorbeugen: Heu trocken einlagern, Ballen vom Boden fernhalten und luftig abdecken.

Ein trockenes Husten in der Stallgasse oder Nüsternblähen beim Fressen: Viele Pferde reagieren empfindlich auf ihr Heu. Selbst bei guter Ernte und trockener Lagerung fliegen beim Aufschütteln der Ballen unsichtbare Schimmelpilzsporen, Hefen, Bakterien und Staub durch die Luft.

Gutes Heu ist deshalb nie keimfrei, sondern nur keimarm. Eine feste Heuhygiene vor jeder Fütterung entlastet die Atemwege im Stallalltag: Mit AnoKath® heuSan senkst du die Keimbelastung im Raufutter und bindest den Staub, ganz ohne Alkohol und ohne lösungsmittelhaltige Chemie.

Schimmel im Heu entfernen

AnoKath® heuSan: Heu desinfizieren in 5 Minuten

5,0 (5 Bewertungen)AnoKath® heuSan Konzentrat
€18,95(€18,95 / l)

inkl. MwSt. zzgl. Versand

  • 1:10 mit destilliertem Wasser verdünnen · ergibt rund 11 Liter Sprühlösung
  • Spartipp: 5 Liter für €59,90, je Liter 37 % günstiger
  • Wirksamkeit geprüft nach DIN EN 1040, 14347 und 14476
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  • ADMR-konform · BAuA N-103314 · Made in Germany
  • Kostenlose Beratung: 0800 5466446
  • 4,95 von 5 Sternen · 41 Shop-Bewertungen
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Inaktiviert Sporen: wirkt gegen Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien im Raufutter, geprüft nach DIN EN 1040, 14347 und 14476.

Bindet Staub: feinste, lungengängige Partikel bleiben am Halm, bevor dein Pferd frisst.

Kein Nachgären: Das Heu wird nur nebelfeucht, bleibt stabil und darf feucht verfüttert werden.

Gern gefressen: geschmacksneutral und nahezu geruchlos, der typische Heugeruch bleibt. ADMR-konform, auch im Turniersport.

So geht’s in 5 Schritten

Anwendungsflyer heuSan (PDF)

Konzentrat oder anwendungsfertig? Das Konzentrat verdünnst du 1:10 mit destilliertem Wasser oder AnoKath® Medical-Aqua, 1 Liter ergibt rund 11 Liter Sprühlösung. heuSan anwendungsfertig sprühst du unverdünnt auf, 15 ml je Kilogramm Heu. Für Reitställe lohnen sich 10 und 20 Liter mit deutlichem Preisvorteil je Liter.

Ursachen

Warum bildet sich in Heu Schimmel?

Schimmel im Heu entsteht fast immer aus Feuchtigkeit und Wärme, oft schon bei der Ernte oder im Lager:

1. Restfeuchte nach der Ernte

Wird Heu nicht trocken genug eingefahren, bleibt Feuchtigkeit im Ballen. Der Zielwert beim Trocknen liegt bei über 87 % Trockenmasse; wird er nicht erreicht, zeigen Verfärbungen oft den beginnenden Verderb.

2. Verregnetes Heu

Regen während der Heuernte verlängert die Trocknung und bringt Nässe in die Halme. Heu aus nassen Erntejahren zählt deshalb zu den schwierigen Heuqualitäten.

3. Zu fest gepresst, warm geworden

Zu fest gepresste Ballen heizen sich durch Wärmeentwicklung auf. Ist ein Ballen im Kern spürbar warm, arbeiten darin Mikroorganismen: Das Heu gärt nach.

4. Falsch gelagert

Auf Erdreich oder unter luftdicht verschlossenen Planen staut sich Feuchtigkeit. Besser: Ballen auf Paletten vom Boden fernhalten und atmungsaktiv abdecken.

5. Keine Luft im Heulager

Fehlt die Luftzirkulation, hält das Lager die Nässe fest. Auch staubiges Heu braucht einen trockenen, luftigen Platz.

6. Sporen fliegen immer mit

Die Außenluft enthält immer Schimmelpilzsporen. Treffen sie im Heu auf Feuchtigkeit und Wärme, wachsen sie zu neuen Kolonien, anfangs als feines, kaum sichtbares Geflecht.

Quelle: DLR Eifel, „Pferdefütterung: Wie gut ist unser Heu wirklich? Teil 1: Mikrobiologie“ (2023); abgerufen am 11.10.2026. Dazu die Erfahrungen von AnoKath aus der Beratung.

Die Lösung

Heu desinfizieren mit heuSan: So wirkt es

AnoKath® heuSan wird im elektrochemischen Aktivierungsverfahren (ECA) aus Wasser und Kochsalz hergestellt. Wirkstoff ist Aktivchlor, freigesetzt aus hypochloriger Säure, pH-neutral eingeregelt. Speziell entwickelt zur Staubbindung und Schimmelbeseitigung für Raufutter und Einstreu.

Schimmelpilzsporen inaktivieren

Der Wirkstoff bricht die Zellwände von Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien oxidativ auf und inaktiviert sie. Danach zerfällt die Lösung in Wasser und Mineralsalz.

Staub binden

Fein aufgesprüht, bindet heuSan den lungengängigen Feinstaub an den Halm, bevor dein Pferd frisst. Das Heu wird nur nebelfeucht und nicht ausgewaschen.

Kein Nachgären

heuSan stabilisiert das aufbereitete Heu, statt im feuchten Heunetz einen Nährboden für Schimmel zu schaffen. Vitamine, Mineralstoffe und Kohlenhydrate bleiben im Heu.

Bewährt im Stall: Über 2.000 Pferdehalter in ganz Europa nutzen heuSan in ihrem Stallmanagement. Auch das Raufutter von Alpakas, Schafen, Ziegen, Rindern und Kleintieren bereitest du damit auf, und für eine staubarme, hygienische Einstreu sprühst du Stroh und Einstreu genauso ein.

Schritt für Schritt

Heu desinfizieren in 5 Schritten: zu hygienisch reinem, staubarmem Raufutter

Direkt vor jeder Fütterung, frisch angemischt: So fügt sich die Heudesinfektion ohne großen Zeitaufwand in deine Stallroutine ein.

Schritt 1 · Prüfen

Heu aufschütteln und aussortieren

Schüttle die Portion locker auf, in der Schubkarre, auf der Stallgasse oder direkt am Heunetz. Stark verschimmeltes, muffig riechendes oder grau belegtes Heu gehört auf den Mist. Ein einzelnes Schimmelnest sortierst du großzügig aus, den Rest des Ballens kannst du verfüttern.

Schritt 2 · Anmischen

heuSan 1:10 mit destilliertem Wasser verdünnen

Mische 1 Teil heuSan Konzentrat mit 10 Teilen destilliertem Wasser oder AnoKath® Medical-Aqua. Nicht mit Leitungswasser: Dessen Inhaltsstoffe reagieren schon mit dem Wirkstoff, der dann nicht mehr voll für das Heu bereitsteht. heuSan anwendungsfertig füllst du unverdünnt ein.

Dosierung: Konzentrat 1:10 mit destilliertem Wasser oder Medical-Aqua · anwendungsfertig unverdünnt, 15 ml je kg Heu · Tauchbad 1:100 · Einwirkzeit 5 Minuten

Schritt 3 · Sprühen

Gleichmäßig von allen Seiten einsprühen

Fülle die Lösung in eine Sprühflasche, einen Drucksprüher oder eine Rückenspritze und sprühe das Heu beim Aufschütteln gleichmäßig von allen Seiten ein, nebelfeucht, nicht tropfnass. Mit heuSan anwendungsfertig rechnest du 15 ml je Kilogramm Heu, bei 10 kg Heu also 150 ml.

Schritt 4 · Einwirken

5 Minuten einwirken lassen

In dieser Zeit inaktiviert heuSan Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien an den Halmen und bindet den Staub. Die 5 Minuten gelten für das verdünnte Konzentrat wie für die anwendungsfertige Lösung.

Schritt 5 · Füttern

Frisch füttern, gern noch feucht

Verfüttere das Heu direkt im Heunetz oder in der Raufe, es darf noch feucht sein. heuSan ist geschmacksneutral und nahezu geruchlos, der aromatische Heuduft bleibt.

Tauchbad bei starker Belastung

Heu mit hoher Keimlast oder starker Staubentwicklung tauchst du kurz in eine 1-prozentige Lösung (1:100), bis es vollständig durchfeuchtet ist.

Im Heubedampfer

Du bedampfst dein Heu? Gib heuSan direkt ins Tankwasser, das hält auch das Geräteinnere hygienisch.

Experten-Tipp von Armin Amberg

„Der gut gemeinte Versuch, staubiges Heu stundenlang in Wassertuben zu tauchen, wird in der Praxis oft zur Keimfalle. Das Wasser bindet zwar den groben Staub, wäscht aber wertvolle Nährstoffe aus, und im feucht-warmen Heunetz vermehren sich Bakterien und Hefen innerhalb weniger Stunden. Wird dieses Heu nicht sofort gefressen, beginnt es in der Box zu gären. Mit AnoKath® heuSan setzen wir auf kalte Oxidation aus dem ECA-Verfahren: Der feine Sprühnebel bricht die Zellwände von Schimmelsporen beim Kontakt auf, bindet den lungengängigen Feinstaub und lässt das Heu stabil zurück. Danach zerfällt die Lösung in Wasser und Mineralsalz.“

Armin Amberg · Sachverständiger für Infektionsschutz

Aus der Praxis

„Es ist super leicht anzuwenden, nach Vorgabe mit destilliertem Wasser verdünnen und ohne grossen Zeitaufwand - 3 x mit Druckluft-Sprüher übers lose Heu sprühen, jedesmal nach dem Sprühen durchmischen, fertig. Sehr empfehlenswert!“

Kundenbewertung · AnoKath® heuSan Konzentrat

Hintergrund

Wie beeinträchtigt Schimmel die Pferdegesundheit?

Schimmelpilze bilden über ihren Stoffwechsel Giftstoffe (Mykotoxine). Über den Heustaub reizen Pilzsporen die Schleimhäute der Atemwege: Viele Pferde husten, und die Anfälligkeit für Allergien steigt, bis hin zur Schimmelpilzallergie. Wird belastetes Heu gefressen, können Keime und Hefen die Verdauung stören, bis hin zu Kotwasser oder Fehlgärungen im Darm. Laut MSD Veterinary Manual steckt organischer Staub sogar in gutem Heu.

Belastetes Heu ist dabei einer von mehreren Faktoren, die sich mit schlechter Stallluft oder Stress aufsummieren. Darum lohnt sich eine feste Routine vor jeder Fütterung: Mit AnoKath® heuSan inaktivierst du Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien auf den Halmen und bindest den Staub, bevor dein Pferd frisst.

So gelangt Schimmel aus dem Heu ins Pferd

Sporen im Heu

Auch optisch gutes Heu enthält Schimmelpilzsporen, Hefen, Bakterien und Staub.

Beim Aufschütteln

Beim Portionieren und Aufschütteln wirbeln Sporen und Feinstaub auf, mitten im Atembereich.

Beim Fressen

Mit dem Heu gelangen Keime und ihre Stoffwechselprodukte in Maul, Magen und Darm.

Die Folgen

Gereizte Atemwege und Husten, Allergien, Verdauungsstörungen wie Kotwasser.

Die Folge: Je höher die Keimlast im Heu, desto mehr muss dein Pferd verkraften, Portion für Portion. AnoKath® heuSan senkt die Keimbelastung direkt am Halm und bindet den Staub, in 5 Minuten vor der Fütterung.

Im Vergleich

Der direkte Vergleich: Herkömmliche Methoden vs. AnoKath® heuSan

Heu wässern, bedampfen oder mit heuSan desinfizieren: Was im Stallalltag zählt.

Heu wässern oder bedampfen

Schimmelpilzsporen
Wasser bindet nur den Staub, die Sporen bleiben. Bedampfen braucht dafür sehr hohe Temperaturen.

Gärungsrisiko
Nasses oder warm bedampftes Heu kann verkeimen und gären, wenn es länger in der Box hängt.

Nährstoffe
Langes Einweichen wäscht Zucker und Mineralstoffe aus, Hitze kostet Eiweißqualität.

Aufwand
Schwere nasse Netze und viel Abwasser; Bedampfer brauchen Strom, Aufheizzeit und Reinigung.

Turniersport (ADMR)
Beides ist konform, kostet am Turnier aber Zeit, Wasser oder Strom.

AnoKath® heuSan

Schimmelpilzsporen
Inaktiviert Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien oxidativ am Halm, geprüft nach DIN EN 1040, 14347 und 14476.

Gärungsrisiko
Das Heu wird nur nebelfeucht und bleibt stabil, statt nachzugären.

Nährstoffe
Kein Einweichen, kein Kochen: Vitamine, Mineralstoffe und Kohlenhydrate bleiben im Heu.

Aufwand
Aufsprühen mit Sprühflasche, Drucksprüher oder Rückenspritze, 5 Minuten einwirken lassen, füttern.

Turniersport (ADMR)
ADMR-konform und im Turniersport ohne Karenzzeit einsetzbar.

Die Methoden im Überblick

Heu desinfizieren: Welche Methoden gibt es?

Heu wässern

Bindet Staub, solange das Heu nass ist. Die Sporen bleiben und steigen beim Abtrocknen wieder auf. Langes Einweichen wäscht Zucker und Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium aus, und gewässertes Heu verkeimt schnell: Bakterien nehmen zu.

Heu bedampfen

Heißer Dampf senkt Schimmel und Keime deutlich, wenn das Heu im Kern 80 bis 100 °C erreicht. Dafür braucht es ein Gerät, Strom und Zeit, und warm-nasses Heu sollte frisch gefressen werden. Mehr im Ratgeber Heu bedampfen: Nachteile.

Mit Wasser oder Salzwasser besprühen

Bindet groben Staub für kurze Zeit, lässt Schimmelpilzsporen aber unberührt. Einfaches Salzwasser ist kein geprüftes Mittel; heuSan entsteht zwar aus Wasser und Kochsalz, wird aber elektrochemisch aktiviert.

Heu entstauben

Aufschütteln und Ausklopfen entfernen groben Staub, die Sporen auf den Halmen bleiben. Feinen Staub bindest du, indem du das Heu nebelfeucht besprühst. Mehr im Ratgeber Heu besprühen gegen Staub.

Aussortieren

Stark verschimmeltes, muffiges oder grau belegtes Heu gehört auf den Mist, egal mit welcher Methode. Ein einzelnes Schimmelnest sortierst du großzügig aus, den Rest des Ballens kannst du verfüttern.

AnoKath® heuSan

Kalt desinfizieren: aufsprühen, 5 Minuten einwirken lassen, füttern. Inaktiviert Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien, bindet Staub und schont die Inhaltsstoffe des Heus.

Heu prüfen

Schimmel im Heu erkennen: Wann gehört Heu auf den Mist?

Ob du dein Heu desinfizierst oder nicht: Die Grundlage ist verfütterbares Heu. So prüfst du es mit allen Sinnen:

Ansehen

Gutes Heu ist hell- bis dunkelgrün. Dunkle Verfärbungen, ein grauer oder weißer Belag und Pilzfäden zwischen den Halmen zeigen den Verderb.

Riechen

Gutes Heu riecht aromatisch. Riecht es muffig, deutet das auf mikrobiellen Verderb oder eine falsche Lagerung hin.

Fühlen und schütteln

Gutes Heu fühlt sich weich an und staubt beim Aufschütteln möglichst nicht. Warme Stellen im Ballen zeigen, dass das Heu nachgärt.

Mykotoxine sind hitzestabil

Schimmelpilzgifte werden durch Kochen oder Backen nicht zerstört, betont das Bundesinstitut für Risikobewertung. Muffiges Heu wird durch Bedampfen oder Desinfizieren nicht wieder gut.

Aussortieren statt retten

Stark verschimmeltes oder muffiges Heu gehört auf den Mist. Ein einzelnes Schimmelnest sortierst du großzügig aus, den Rest des Ballens kannst du verfüttern, am besten mit heuSan desinfiziert.

Im Zweifel ins Labor

Genauer als die Sinnenprüfung ist eine Laboruntersuchung. Sammle Heu aus mehreren Ballen, auch aus den äußeren Schichten, und schicke etwa 500 g in einer Papiertüte ein.

Geprüft und registriert

Darauf kannst du dich verlassen: AnoKath® heuSan im Detail

heuSan stammt aus dem elektrochemischen Aktivierungsverfahren (ECA) und ist als Biozidprodukt bei der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) registriert.

Geprüfte Wirksamkeit

Gegen Bakterien, Viren und Pilze: bakterizid, levurozid, fungizid und begrenzt viruzid plus, geprüft nach DIN EN 1040, DIN EN 14347 und DIN EN 14476. Speziell entwickelt zur Staubbindung und Schimmelbeseitigung für Raufutter und Einstreu.

Registriert und ADMR-konform

Biozidprodukt mit der BAuA-Registriernummer N-103314. ADMR-konform und damit im Turniersport ohne Karenzzeit einsetzbar.

Made in Germany

Hergestellt in Deutschland aus Wasser und Kochsalz, alkoholfrei, ohne Duftstoffe. Vor direkter Sonne geschützt lagern und nach dem Öffnen innerhalb von 3 Monaten verbrauchen.

Fragen zur Anwendung? Wir beraten dich kostenlos unter 0800 5466446 oder per E-Mail an info@anokath.com.

FAQ

FAQ: Häufige Fragen zur Heudesinfektion und Schimmelpilz-Inaktivierung

Wie kann ich Heu desinfizieren?

Am einfachsten direkt vor der Fütterung: Schüttle die Portion auf und sortiere verdorbene Stellen aus. Dann sprühst du das Heu gleichmäßig mit AnoKath® heuSan ein, das Konzentrat 1:10 mit destilliertem Wasser verdünnt oder heuSan anwendungsfertig unverdünnt (15 ml je Kilogramm Heu). Nach 5 Minuten Einwirkzeit fütterst du, das Heu darf noch feucht sein. heuSan inaktiviert Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien und bindet den Staub.

Schimmeliges Heu: Darf ich es noch verfüttern?

Stark verschimmeltes, muffiges oder grau belegtes Heu nie verfüttern: Die Gifte der Schimmelpilze (Mykotoxine) bleiben auch beim Bedampfen erhalten, solches Heu gehört auf den Mist. Steckt nur ein einzelnes Schimmelnest in einem sonst guten Ballen, sortierst du es großzügig aus. Den Rest kannst du verfüttern, am besten mit AnoKath® heuSan desinfiziert, damit die unsichtbaren Sporen auf den Halmen inaktiviert sind.

Wie kann ich Schimmel im Heu entfernen?

Sichtbaren Schimmel kannst du nicht aus dem Heu herauswaschen: Schimmelnester und muffige Stellen sortierst du großzügig aus, stark verschimmeltes Heu kommt ganz auf den Mist. Die unsichtbaren Sporen auf dem übrigen Heu inaktivierst du mit AnoKath® heuSan, speziell entwickelt zur Staubbindung und Schimmelbeseitigung für Raufutter: aufsprühen, 5 Minuten einwirken lassen, füttern.

Wie erkenne ich Schimmel im Heu?

Gutes Heu ist hell- bis dunkelgrün, fühlt sich weich an, riecht aromatisch und staubt beim Aufschütteln kaum. Warnzeichen sind ein muffiger Geruch, dunkle Verfärbungen, ein grauer oder weißer Belag, Pilzfäden zwischen den Halmen und warme Stellen im Ballen. Genauer ist eine Laborprobe: etwa 500 g Heu aus mehreren Ballen, in einer Papiertüte eingeschickt.

Was ist AnoKath® heuSan und wie wirkt es?

AnoKath® heuSan ist ein bei der BAuA registriertes Biozidprodukt (N-103314) zur Staubbindung und Schimmelbeseitigung für Raufutter und Einstreu. Es wird im ECA-Verfahren aus Wasser und Kochsalz hergestellt; Wirkstoff ist Aktivchlor, freigesetzt aus hypochloriger Säure, pH-neutral eingeregelt. Der Wirkstoff bricht die Zellwände von Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien oxidativ auf, danach zerfällt die Lösung in Wasser und Mineralsalz. Es gibt heuSan als Konzentrat (1, 5, 10 und 20 Liter) und anwendungsfertig (5, 10 und 20 Liter).

Warum reicht es bei Pferden mit chronischem Husten nicht aus, das Heu einfach zu wässern?

Wässern bindet den Staub nur, solange das Heu nass ist. Die Schimmelpilzsporen überstehen das Wasserbad; sobald die Halme in der Box abtrocknen, steigen sie wieder auf und werden eingeatmet. Langes Einweichen wäscht außerdem Nährstoffe aus, und nasses Heu verkeimt schnell. AnoKath® heuSan bindet den Staub und inaktiviert die Sporen in 5 Minuten, ohne das Heu auszuwaschen. So unterstützt es die Atemwege, wenn dein Pferd zu Husten neigt.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von AnoKath® heuSan vom Bedampfen des Heus?

Bedampfen nutzt Hitze: Das Heu muss im Kern 80 bis 100 °C erreichen, dafür braucht es ein Gerät, Strom und Zeit, und das warm-nasse Heu sollte frisch gefressen werden. AnoKath® heuSan arbeitet mit kalter Oxidation aus dem ECA-Verfahren: Es inaktiviert Pilze, Hefen und Bakterien beim Kontakt in 5 Minuten, ohne Aufheizen. Mehr im Ratgeber Heu bedampfen: Nachteile.

Kann ich mit dem heuSan Spray einen komplett verschimmelten Heuballen retten?

Nein. Ist ein Heuballen von Pilzfäden durchzogen, im Kern heiß oder riecht er muffig, haben die Pilze bereits Gifte (Mykotoxine) gebildet, und die sind hitzestabil. Solches Heu gehört auf den Mist. AnoKath® heuSan ist für die hygienische Aufbereitung von verfütterbarem Heu gedacht: Ein einzelnes Schimmelnest sortierst du großzügig aus, den Rest desinfizierst du vor dem Füttern.

Verändert das Besprühen den Geschmack des Heus oder reizt es die Atemwege?

Den Geschmack nicht: AnoKath® heuSan ist geschmacksneutral und nahezu geruchlos, der typische Heuduft bleibt, und Pferde fressen das aufbereitete Heu gern. Es ist pH-neutral eingeregelt, alkoholfrei und ohne künstliche Duftstoffe. Und für die Atemwege zählt vor allem eines: heuSan bindet den lungengängigen Staub am Halm, bevor dein Pferd frisst.

Muss ich bei Sportpferden eine Karenzzeit bezüglich der ADMR einhalten?

Nein. AnoKath® heuSan ist ADMR-konform und damit im Turniersport ohne Karenzzeit einsetzbar. Im Kern ist es eine Kochsalzlösung, frei von Kräutern, ätherischen Ölen und Arzneistoffen. Du kannst das Heu also auch am Turnier direkt vor der Fütterung aufbereiten.

Ist AnoKath® heuSan offiziell als desinfizierendes Futterhygienemittel gelistet?

Ja. AnoKath® heuSan ist ein bei der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) registriertes Biozidprodukt mit der Registriernummer N-103314, speziell entwickelt zur Staubbindung und Schimmelbeseitigung für Raufutter und Einstreu. Die Wirksamkeit gegen Bakterien, Viren und Pilze ist nach DIN EN 1040, DIN EN 14347 und DIN EN 14476 geprüft.

Schimmelpilzallergie beim Pferd: Was hilft im Alltag?

Bei einer Schimmelpilzallergie reagieren die Atemwege auf Pilzsporen aus Heu, Einstreu und Stallluft. Im Alltag zählt darum vor allem, wie viele Sporen in den Atembereich gelangen: Desinfiziere das Heu vor jeder Fütterung mit AnoKath® heuSan, das Schimmelpilzsporen inaktiviert und den Staub bindet, halte die Einstreu staubarm und lüfte den Stall gut. So unterstützt du die Atemwege, wenn dein Pferd zu Husten neigt.

Milben im Heu: Was kann ich tun?

Milben und ihr Kot stecken vor allem im Heustaub. Eingeatmet setzen sich die Partikel in den Bronchien fest und können allergische Reaktionen auslösen, gefressen können sie die Verdauung belasten. Darum zählt staubarmes Heu: Sortiere stark staubendes oder muffiges Heu aus, schüttle die Portion locker auf und sprühe sie mit AnoKath® heuSan ein. Es bindet den Staub am Halm, bevor dein Pferd frisst, und inaktiviert dabei Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien.

Kann man Heu mit Salzwasser besprühen?

Einfaches Salzwasser bindet groben Staub, ist aber kein geprüftes Mittel gegen Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien. AnoKath® heuSan entsteht zwar auch aus Wasser und Kochsalz, wird aber durch elektrochemische Aktivierung (ECA) zu einer Lösung mit hypochloriger Säure: geprüft gegen Bakterien, Viren und Pilze und bei der BAuA registriert (N-103314). Mehr dazu im Ratgeber Heu besprühen gegen Staub.

Staubiges Heu: Woher kommt der Staub?

Heustaub besteht zu einem großen Teil aus Schimmelpilzsporen, Milbenkot, Bakterien und Pflanzenstaub. Gutes Heu staubt beim Aufschütteln möglichst nicht; staubt es stark, war oft die Ernte zu feucht oder die Lagerung ungünstig. Organischer Staub steckt aber auch in gutem Heu. AnoKath® heuSan bindet ihn am Halm und inaktiviert die Schimmelpilzsporen: aufsprühen, 5 Minuten einwirken lassen, füttern.

Wie lagere ich Heu, damit es nicht schimmelt?

Fahre Heu nur gut getrocknet ein und presse die Ballen nicht zu fest. Lagere sie auf einem luftdurchlässigen Untergrund, zum Beispiel auf Paletten statt auf Erdreich, und decke sie atmungsaktiv statt mit luftdicht verschlossenen Planen ab. Das Lager braucht gute Luftzirkulation, damit sich keine Nässe staut. Ein Restrisiko bleibt, denn Sporen fliegen immer mit. Darum lohnt sich vor der Fütterung die feste Routine: prüfen, aussortieren, mit AnoKath® heuSan desinfizieren.

Über die Autoren

Ina & Armin Amberg: deine Experten für Futterhygiene

Als Sachverständige für Tiergesundheit, Hygiene und Infektionsschutz sehen Ina und Armin Amberg das Raufuttermanagement als Fundament für vitale Pferde. Aus der Beratung in Zucht-, Reit- und Pensionsställen wissen sie, wie oft unzureichende Heuhygiene hinter Husten und Verdauungsproblemen steckt. Das AnoKath®-System haben sie in jahrelanger Zusammenarbeit mit einem promovierten Biologen entwickelt.

Mit AnoKath® heuSan bringen sie eine Heudesinfektion in den Stall, die Schimmelpilzsporen kalt inaktiviert, den Staub bindet und im Alltag in 5 Minuten erledigt ist. Mehr über AnoKath →

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Heu desinfizieren mit AnoKath® heuSan: hygienisches Heu in 5 Minuten

Aufsprühen, 5 Minuten einwirken lassen, füttern: Mit AnoKath® heuSan inaktivierst du Schimmelpilzsporen, Hefen und Bakterien im Heu und bindest den Staub, ohne Einweichen und ohne Kochen.

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Wichtiger Hinweis zur rechtlichen Abgrenzung: Wird es nicht besser oder sind die Beschwerden stark, geh bitte zum Tierarzt; anhaltender Husten, Atemnot oder eitriger Nasenausfluss beim Pferd gehören in tierärztliche Hände. AnoKath® heuSan ist ein Biozidprodukt für die Futterhygiene: Es bindet Staub und reduziert Keime und Sporen im Raufutter, ist kein Tierarzneimittel und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Verdorbenes Heu nie verfüttern. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.