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Pferd hustet Pferd hustet Pferd hustet

Pferd hustet: Ursachen erkennen, Stallklima verbessern und die Atemwege nachhaltig unterstützen

Pferd hustet

Ein trockenes Husten beim ersten Antraben in der Reithalle, weißer oder gelblicher Nasenausfluss nach dem Training oder ein schwerfälliges Nüsternblähen im Ruhezustand: Wenn ein Pferd hustet, steckt dahinter selten „nur die nasskalte Jahreszeit“. Atemwegsprobleme und Bronchitis treffen unsere Pferde das gesamte Jahr über – unabhängig von Temperatur und Wetter. Als hochsensible Fluchttiere besitzen Pferde eine enorm große Lungenoberfläche, die im modernen Stallalltag permanenten Belastungen ausgesetzt ist. Reizstoffe in der Stallluft, Feinstaub, unsichtbare Schimmelpilzsporen im Raufutter und stechende Ammoniakgase greifen die empfindlichen Schleimhäute ununterbrochen an.

 

Je früher Sie die individuellen Auslöser im Haltungs- und Fütterungsmanagement erkennen, desto schneller bringen Sie dauerhafte Ruhe in die Atemwege. Wird ein akuter Hustenreiz ignoriert oder verschleppt, droht der gefürchtete Übergang in eine chronische Erkrankung (wie Equines Asthma, COB oder RAO). Dies schränkt nicht nur das Wohlbefinden des Pferdes massiv ein, sondern mindert auch seine Leistungsfähigkeit und Trainingsfreude dauerhaft. Mit dem AnoKath® Ganzheitskonzept setzen Sie auf eine strukturierte Routine: Belastungsfaktoren im Umfeld konsequent senken, das Raufutter hygienisch stabilisieren und die Selbstreinigungskraft der Lunge prozesssicher unterstützen.

 

Wichtiger Hinweis zur rechtlichen Abgrenzung: Akuter, krampfartiger Husten, hohes Fieber, eitriger Ausfluss aus beiden Nüstern oder sichtbare Atemnot (Dampfrinne) sind tiermedizinische Notfälle und erfordern unverzüglich die Diagnostik und Behandlung durch einen Tierarzt! Die Produkte aus dem Hause AnoKath® sind keine verschreibungspflichtigen Arzneimittel und weisen keine medizinischen Heilwirkungen auf. Das AnoKath® System dient der flankierenden Stall-, Futter- und Gewebehygiene auf physikalisch-oxidativem Weg, um die Schleimhäute zu befeuchten und den Keim- sowie Sporendruck im Umfeld des Pferdes präventiv zu minimieren.

 

Experten-Tipp von Ina Amberg (Zertifizierte Sachverständige für Tiergesundheit):

„Die Pferdelunge verfügt über ein geniales Selbstreinigungssystem, die sogenannte mukoziliäre Clearance. Millionen feinster Flimmerhärchen transportieren inhalierten Staub und Keime wie ein Förderband in einer Schleimschicht kontinuierlich nach draußen. Im modernen Stallalltag wird dieses System jedoch permanent überlastet: Staubwolken beim Aufschütteln von Heu und Einstreu sowie ätzendes Ammoniakgas aus feuchten Boxenecken frieren dieses Förderband sprichwörtlich ein. Der Schleim wird zäh, verkrustet die Atemwege und das Pferd beginnt chronisch zu husten. Ein bloßes Wässern des Heus im Tauchbad verschlimmert das Problem oft, da sich im feuchten Raufutter innerhalb weniger Stunden Bakterien und Hefen explosionsartig vermehren. Ein seriöses Atemwegsmanagement muss keimarm und staubfrei ansetzen: Mit AnoKath® heuSan inaktivieren wir Schimmelsporen im Raufutter rein oxidativ, während die Kaltvernebelung von AnoKath® Natursole die Schleimhäute tiefenwirksam befeuchtet und festsitzendes Sekret verflüssigt – vollkommen alkoholfrei und ohne den Organismus mit chemischen Rückständen zu belasten.“

Warum hustet das Pferd? Die häufigsten Trigger im Stallalltag

Um Pferdehusten nachhaltig zu stoppen, reicht es selten aus, auf ein einzelnes Ergänzungsfuttermittel zu setzen. Ein dauerhafter Erfolg stellt sich ein, wenn die wichtigsten Belastungsquellen systematisch reduziert werden:

  • Feinstaub- und Allergenbelastung: Trockene Einstreu, aufgewirbelter Sand auf dem Reitplatz oder das Fegen der Stallgasse, während die Pferde in den Boxen stehen, belasten die Bronchien mit immensen Mengen an lungengängigem Feinstaub.
  • Schimmelpilzsporen im Raufutter: Selbst qualitativ unauffälliges Heu enthält erntebedingt oft Millionen mikroskopisch kleiner Pilzsporen. Beim Aufschütteln des Heus im Stall werden diese Sporen freigesetzt und tief in die Lungenbläschen (Alveolen) eingeatmet.
  • Ammoniakgase (NH3​): Urinbelastete, feuchte Stellen unter Gummimatten oder in tiefen Mistmatratzen zersetzen sich bakteriell. Das dabei aufsteigende Ammoniakgas wirkt stark laugenhaft und verätzt die feinen Schleimhäute der Atemwege chronisch.
  • Mangelnder Luftaustausch: Verschlossene Stallfenster und schlecht belüftete Stallgassen – besonders in den Wintermonaten – führen zu einer extremen Konzentration von Keimen, Staub und Gasen in der Raumluft.

Das AnoKath® 4-Säulen-Konzept bei Pferdehusten

Unser System kombiniert die Umfeldhygiene, die Raufutteroptimierung und die direkte Gewebebefeuchtung zu einer prozesssicheren und leicht in den Stallalltag integrierbaren Routine:

Säule 1: Gewebebefeuchtung mit AnoKath® Natursole (2,5 % & 5 %)

 

Unsere gebrauchsfertigen Solelösungen sind vollkommen frei von reizenden Zusatzstoffen, Alkoholen oder ätherischen Ölen. Sie eignen sich hervorragend für den Einsatz in Ultraschall-Inhalatoren (mit Maske) oder für die großflächige Rauminhalation in der Solekammer. Die 2,5 %ige Variante dient der täglichen, schonenden Befeuchtung und Pflege. Die hypertonische 5 %ige Variante zieht über osmotische Effekte Feuchtigkeit in das Gewebe und unterstützt die Verflüssigung von festsitzendem, zähem Sekret.

Säule 2: Gezielte Sporenbeseitigung mit AnoKath® Atemfit (Der Inhalations-Zusatz)

 

Speziell konzipiert als hocheffizienter Wirkzusatz für die Sole-Inhalation. AnoKath® Atemfit wird direkt mit der Natursole im Inhalatortank gemischt. Gelangt der mikrofeine Kaltnebel in die Lunge, inaktiviert der Zusatz eingeatmete Schimmelpilzsporen, Bakterien und Hefen direkt auf den Schleimhäuten sowie in den tiefen Lungenabschnitten auf rein physikalisch-oxidativem Weg. Es ist absolut alkoholfrei, geruchlos und gewebeschonend.

Säule 3: Futterhygiene mit AnoKath® heuSan

 

Dieses hochergiebige Konzentrat wird im Verhältnis 1:10 mit Wasser gemischt und per Drucksprüher gleichmäßig auf das aufgeschüttelte Heu ausgebracht. AnoKath® heuSan bindet den lungengängigen Feinstaub mechanisch am Halm und inaktiviert anhaftende Schimmelpilze, Hefen und Bakterien auf rein physikalisch-oxidativem Weg in wenigen Minuten, ohne das Heu nährstoffschädigend einweichen zu müssen.

Säule 4: Systemischer Ausgleich mit AnoKath® Liquid

 

Das flüssige Ergänzungsfuttermittel wird unkompliziert über das tägliche Kraftfutter oder Mash verabreicht. Es unterstützt den Organismus als flüssiger Zusatz auf rein physikalischem Weg bei der Regulation des Säure-Basen-Haushalts. Es hilft dem Körper, stoffwechselbedingte Gewebesäuren abzubauen, entlastet die primären Ausscheidungsorgane und stärkt das physiologische Wohlbefinden während Rekonvaleszenzphasen und Trainingspausen.

Der direkte Vergleich: Herkömmliche Inhalate vs. Das AnoKath® System

Kriterium

Herkömmliche Inhalate (z. B. ätherische Öle / Kräutertropfen)

Das AnoKath® Inhalations- & Futterkonzept

Effekt auf Schimmelsporen

Keine Sporen-Inaktivierung; verklebt unter Umständen die Flimmerhärchen

Inaktiviert Schimmelpilze und Hefen in der Lunge verlässlich oxidativ (Atemfit)

Gefühl im Atemtrakt

Kann die ohnehin hyperreaktiven Bronchien reizen und Hustenkrämpfe auslösen

Absolut schmerzfrei, pH-neutral und reizfrei für das sensible Gewebe

Raufutter-Optimierung

Hat keinen Einfluss auf den täglichen Staub- und Sporeneintrag über das Heu

heuSan bindet Feinstaub am Halm und stoppt Keime direkt vor dem Füttern

Systemischer Ansatz

Beschränkt sich rein lokal auf die akute Reizlinderung in den oberen Atemwegen

Kombiniert die lokale Sporenelimination mit innerem Säure-Basen-Ausgleich

Turniersport / ADMR

Oft dopingrelevant (z. B. Menthol, Eukalyptus erfordern Karenzeiten)

Zu 100 % ADMR-konform; keinerlei Wartezeiten im Wettkampfbereich

In 4 Schritten zur hustenfreien Stall-Routine

Etablieren Sie dieses strukturierte Hygienemanagement, um die Lunge Ihres Pferdes täglich spürbar zu entlasten:

  1. Schritt 1: Raufutter keimarm stabilisieren Schütteln Sie die tägliche Heuration locker auf und benetzen Sie die Halme gleichmäßig mit der verdünnten AnoKath® heuSan Lösung. Nach einer Einwirkzeit von nur 1 bis 5 Minuten ist der Feinstaub gebunden und die Sporenbelastung blockiert.
  2. Schritt 2: Inhalations-Lösung vorbereiten Befüllen Sie den Medikamentenbecher Ihres Ultraschall-Verneblers (oder das System der Solekammer) mit der gewünschten AnoKath® Natursole (2,5 % oder 5 %). Fügen Sie nun den Wirkzusatz AnoKath® Atemfit gemäß den individuellen Dosierungshinweisen direkt hinzu, um die oxidative Sporenbekämpfung zu aktivieren.
  3. Schritt 3: Stressfreie Inhalationsphase einlegen Legen Sie dem Pferd die Maske stressfrei an oder führen Sie es in die Inhalationsbox. Lassen Sie das Tier für 20 bis 30 Minuten völlig frei und entspannt tief durchatmen. Der mikrofeine Kaltnebel transportiert die Wirkstoffe tief in die Bronchien, verflüssigt Schleim und eliminiert festsitzende Pilzkeime.
  4. Schritt 4: Stoffwechsel systemisch puffern Mischen Sie täglich AnoKath® Liquid unter das Futter (20 ml pro 100 kg Körpergewicht), um den Säure-Basen-Haushalt während der Rekonvaleszenzphase im Gewebe optimal zu stabilisieren und die Ausleitung von Stoffwechselschlacken zu fördern.

FAQ – Häufige Fragen zu Pferdehusten und Atemwegshinhalationen

Warum husten Pferde oft erst beim Antraben in der Reithalle oder auf dem Platz?

In der Ruhephase atmet das Pferd flach. Erst unter Belastung im Trab und Galopp vertieft sich die Atmung massiv, und die Luft dringt bis in die untersten Lungenabschnitte vor. Liegt dort festsitzender, zäher Schleim oder eine Entzündung vor, löst der plötzliche, tiefe Luftstrom einen heftigen Hustenreflex aus. Das Husten beim Antraben ist daher immer ein klares Signal für ein tiefer liegendes Atemwegsproblem.

Warum schaden Ammoniakgase im Pferdestall der Lunge so extrem?

Ammoniak entsteht durch den bakteriellen Abbau von Harnstoff im Pferdeurin. Das Gas steigt aus der Einstreu auf und verbindet sich auf den Schleimhäuten der Atemwege zu einer ätzenden Lauge. Diese zerstört den natürlichen Schutzfilm der Bronchien und legt die feinen Flimmerhärchen lahm. Bakterien, Staub und Schimmelsporen können dadurch ungehindert tief in die Lunge eindringen und schwere Entzündungen auslösen.

Wie unterscheidet sich AnoKath® heuSan von einem klassischen Heubedampfer?

Heubedampfer nutzen heißen Wasserdampf, um Keime abzutöten, was spezielle, teure Geräte erfordert, hohe Stromkosten verursacht und lange Aufheizzeiten beansprucht. AnoKath® heuSan arbeitet auf dem Prinzip der kalten, physikalisch-oxidativen ECA-Technologie. Es inaktiviert Pilzsporen und Bakterien beim direkten Kontakt in wenigen Minuten, bindet den Staub mechanisch und spart somit wertvolle Arbeitszeit und Energiekosten im Stallalltag.

Kann ich AnoKath® Atemfit versprühen, während die Pferde in den Boxen stehen?

Ja, absolut. Da das Produkt vollkommen alkoholfrei, lösungsmittelfrei und pH-neutral eingeregelt ist, entstehen zu keinem Zeitpunkt scharfe, brennbare oder beißende Dämpfe. Die Anwendung verhält sich extrem gewebeschonend und reizfrei für Mensch und Tier. Die Pferde können während des Ausbringens ohne Wartezeit oder Stress im Stall verbleiben.

Wie hilft die Inhalation von hypertonischer 5 %iger AnoKath® Natursole bei zähem Schleim?

Die 5 %ige Natursole weist einen höheren Salzgehalt auf als die Körperzellen des Pferdes. Gelangt dieser mikrofeine Kaltnebel tief in die Bronchien, setzt ein osmotischer Effekt ein: Die Sole zieht Flüssigkeit aus dem umliegenden Gewebe direkt in den zähen, festsitzenden Schleim. Dieser wird effektiv verflüssigt und kann vom Pferd im Anschluss kontrolliert und spürbar abgehustet werden.

Sind die AnoKath® Produkte im Turniersport zugelassen und offiziell registriert?

Ja, zu 100 %. Alle Desinfektions- und Hygienekomponenten aus dem Hause AnoKath® sind ordnungsgemäß deklariert und bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) registriert. Sie enthalten keinerlei pflanzliche Wirkstoffe, ätherische Öle oder synthetische Arzneistoffe und sind absolut konform mit den aktuellen ADMR-Anti-Doping-Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Sie können im Wettkampfbereich ohne jegliche Karenzzeit eingesetzt werden.

Über die Autoren: Ina & Armin Amberg

Als zertifizierte Sachverständige für Tiergesundheit, Infektionsschutz und Biosicherheit betrachten Ina und Armin Amberg das Atmungssystem des Pferdes als den empfindlichsten Indikator für Haltungs- und Fütterungsfehler. Sie wissen aus langjähriger Beratungspraxis in Zucht-, Reit- und Pensionsställen, wie viele Pferde durch unzureichende Poren-Hygiene der Boxen und mangelhafte Heuqualitäten chronische Lungenschäden davontragen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Pferdebesitzern und Stallbetreibern praxistaugliche, hochwirtschaftliche und vor allem gewebeschonende Konzepte aufzuzeigen, die ohne aggressive Chemiekeulen auskommen. Mit dem aufeinander abgestimmten AnoKath® System bieten sie eine Profilösung an, die den Keim- und Staubdruck im Umfeld kompromisslos minimiert und die Vitalität der Pferde rückstandsfrei reaktiviert.