Die Sole-Inhalation hat sich in der modernen Pferdetherapie als unverzichtbarer Baustein bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen etabliert. Ob chronischer Husten, Allergien oder schwere Verlaufsformen wie COPD (equines Asthma) – das Einatmen von mikrofeinem Solenebel transportiert die heilenden Eigenschaften des Salzes direkt dorthin, wo sie gebraucht werden: bis tief in die Lungenbläschen (Alveolen).
Doch Inhalation ist ein sensibles Thema. Damit die Therapie die Lunge entlastet und nicht durch Keime oder Zusatzstoffe zusätzlich reizt, müssen die verwendete Sole und das technische System höchsten Qualitätsansprüchen genügen.
Experten-Tipp von Armin Amberg (Zertifizierter Sachverständiger für Tierhygiene):
"Bei der Sole-Inhalation entscheidet die Partikelgröße über Erfolg oder Misserfolg. Nur Aerosole, die kleiner als 5 Mikrometer sind, gelangen überhaupt in die tiefe Lunge. Größere Tropfen bleiben im Nasen-Rachen-Raum hängen. Wenn Sie also inhalieren, dann nur mit einem leistungsstarken Ultraschallvernebler und einer absolut reinen Natursole, die frei von chemischen Trennmitteln ist."