Desinfektionsmittel für Fitnessstudios: AnoKath Medical Zu Inhalt springen
Reihe schwarzer Kurzhanteln mit abgegriffenen Chromgriffen im Ablageständer eines Fitnessstudios, Titelbild zum Ratgeber Desinfektionsmittel für Fitnessstudios

Desinfektionsmittel für Fitnessstudios und Geräte: AnoKath Medical

Rund 12,36 Millionen Menschen trainierten 2025 in deutschen Fitness- und Gesundheitsanlagen, meldet der Branchenverband DSSV. Hantelgriffe, Bankpolster und Matten gehen dabei den ganzen Tag von Hand zu Hand. Wer ein Desinfektionsmittel für Fitnessstudios sucht, braucht deshalb zweierlei: eine verlässliche Wirkung und ein Mittel, das Kunstleder, Kunststoff und Displays nicht angreift. Genau dafür gibt es AnoKath® Medical: alkoholfrei, nicht brennbar, nahezu geruchlos, und nach 60 Sekunden Einwirkzeit ist das Gerät wieder frei, auch wenn es noch feucht ist. Dieser Ratgeber zeigt, was Studien auf Fitnessgeräten gefunden haben, welche Flächen zählen und wie Sie richtig desinfizieren.

Wie viele Keime sitzen auf Fitnessgeräten?

In einem Münchner Fitnessstudio nahmen Forschende 2026 an fünf Werktagen morgens, mittags und abends Proben von 12 Geräten (Martens u. a. 2026). Sie fanden 248 Bakterienisolate, überwiegend typische Hautbakterien (72,2 %); Staphylococcus aureus tauchte nur sechsmal auf. Deutlich war der Tagesverlauf: Die Chance, Keime nachzuweisen, war mittags 7,19-mal so hoch wie morgens. Das Studio desinfizierte einmal täglich nach Feierabend; das senkte die Keimlast, beseitigte sie aber nicht.

Andere Studien schwanken stark. In 16 Fitnessanlagen in Ohio fand sich Staphylococcus aureus auf 38,2 % der Flächen (110 von 288), am häufigsten auf Gewichtsbällen (62,5 %), Hantelscheiben (56,3 %) und Laufbandgriffen (50 %), am seltensten auf Türgriffen und Spülhebeln der Toiletten (18,8 %); 36,3 % der Isolate waren multiresistent (Dalman u. a. 2019). In Virginia waren es 10 von 99 Proben (Markley u. a. 2012), in drei Studios in Florida keine von 240 Kulturen (Ryan u. a. 2011).

Ein Keimfund ist noch keine Ansteckung: Die Münchner Forschenden werten ihre Funde vor allem als üblichen Keimübertrag durch Menschen, nicht als Beleg für ein erhebliches Infektionsrisiko. Zwei Dinge zeigen die Studien aber deutlich: Die Keimlast steigt mit den Betriebsstunden, und nicht jedes Putzmittel desinfiziert. In sechs Studios in Saudi-Arabien sank die Keimzahl nach der üblichen Desinfektion um 64,2 %; zwei der Studios nutzten dafür Mehrzweckreiniger ganz ohne biozidwirksamen Stoff, also Reinigung statt Desinfektion (Al-Sowayan u. a. 2026).

Desinfektionsmittel für Fitnessstudios: AnoKath® Medical

AnoKath® Medical ist ein alkoholfreies Flächendesinfektionsmittel auf Basis hypochloriger Säure (HClO), pH-neutral eingeregelt, ohne Aldehyde und ohne quartäre Ammoniumverbindungen (QAV). Denselben Wirkstoff bilden auch Abwehrzellen des Körpers (Block und Rowan 2020). Im Studio zählen vor allem diese Vorteile:

  • Schnell wieder frei: Nach mindestens 60 Sekunden Einwirkzeit können Sie das Gerät wieder nutzen, auch feucht. Nachspülen ist nicht nötig, die Lösung zerfällt in Wasser und Salz. Für Flächen, die schnell wieder benutzt werden, rät auch die Kommission für Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut in Gesundheitseinrichtungen zu Mitteln mit kurzer Einwirkzeit.
  • Schonend zu Kunstleder und Kunststoff: Alkoholhaltige Mittel machen Kunstleder-Polster, Kunststoffe, Acrylglas und Displays auf Dauer blind, spröde und rissig; AnoKath® Medical greift diese empfindlichen Strukturen nicht an. Auch die KRINKO nennt Alkohole unverträglich mit Acrylglas, Weich-PVC und Polystyrol und QAV mit einigen Kautschukbelägen. Medical enthält beides nicht.
  • Nicht brennbar und nahezu geruchlos: Es entsteht nur ein schwacher, nicht stechender Geruch, der beim Trocknen verfliegt, ideal für geschlossene Räume, Studios und direkten Kundenkontakt.
  • Breite Wirkung: wirksam gegen Bakterien, Hefen, Pilze und Pilzsporen und begrenzt viruzid, also auch gegen behüllte Viren wie Corona- und Grippeviren, stark selbst gegen multiresistente Keime. Im Gutachten von K2 Hygiene reduzierte schon eine 20-%-Lösung Bakterien um mehr als 99,999 % (EN 1040). Nach Aussage des Gutachters wirkt Medical zudem in nur einer Minute gegen Adeno- und Noroviren, unbehüllte Viren, die als besonders widerstandsfähig gelten.
  • Hautverträglich bei Kontakt: Dermatest „sehr gut“. Medical gehört trotzdem nur auf Flächen und Gegenstände, nicht auf Haut und Hände.

Die 500-ml-Sprühflasche eignet sich für die gezielte Anwendung am Gerät, 1 und 5 Liter dienen zum Nachfüllen. Pro Quadratmeter brauchen Sie etwa 30 bis 50 ml, 500 ml reichen für etwa 10 bis 16 m². Für die großflächige Desinfektion von Böden im Innenraum ist Medical nicht vorgesehen; bei nicht passivierten Metallen wie blankem Eisen testen Sie vorab an einer unkritischen Stelle.

Was kann im Fitnessstudio übertragen werden?

Staphylokokken und MRSA: Laut der US-Gesundheitsbehörde CDC breitet sich MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) in Sportanlagen und Fitnessstudios schnell aus, weil Geräte geteilt werden und Haut auf Haut trifft, auch über verunreinigte Flächen. Staphylococcus aureus selbst ist sehr verbreitet: Etwa jeder dritte Mensch trägt ihn auf der Haut oder in der Nase, meist ohne Probleme. Bei Gesunden in Mitteleuropa sind MRSA laut Robert Koch-Institut (RKI) noch selten; übertragen werden sie meist über die Hände, aber auch über gemeinsam benutzte Badetücher. Mehr im Ratgeber MRSA.

Erkältungsviren: Virushaltige Tröpfchen landen etwa auf Türklinken und Haltegriffen und gelangen über die Hände an Nase oder Mund (IQWiG). In zwei Fitnesscentern fanden sich auf 63 von 100 Griffflächen Viren, meist Rhinoviren, an Kraftgeräten häufiger als an Ausdauergeräten (73 gegen 51 %); die dort übliche Reinigung senkte den Anteil nicht (Goldhammer u. a. 2006). Auch im RKI-Bericht zur 43. Kalenderwoche 2026 waren Rhino- und Enteroviren mit 43 % die häufigsten nachgewiesenen Viren. Gegen Erkältungen zählen darum vor allem saubere Hände: 20 bis 30 Sekunden Einseifen senkt die Keimzahl laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit signifikant.

Fußpilz und Warzen: Fußpilz wird über Hautkontakt oder Hautschuppen übertragen, etwa in Gemeinschaftsduschen, und wer viel Sport treibt, hat häufiger damit zu tun (IQWiG). Warzenviren verbreiten sich auch über Handtücher. Üblich sind Badeschlappen in Duschen und Umkleiden, ihr Nutzen ist laut IQWiG aber nicht gut untersucht. Für Sportschuhe lesen Sie den Ratgeber Schuhe desinfizieren.

Fitnessgeräte desinfizieren: Welche Flächen zählen?

Die CDC rät, geteilte Geräte nach jeder Benutzung zu reinigen und vor der nächsten Nutzung trocknen zu lassen. Beschädigte Polster, die sich nicht mehr richtig reinigen lassen, sollen repariert oder ersetzt werden. Zugleich gibt es laut CDC wenig Belege, dass großflächiges Desinfizieren besser schützt als gezieltes Reinigen. Gezielt heißt im Studio:

  • Griffe von Hanteln, Kettlebells und Hantelscheiben,
  • Griffe und Stangen an Kabelzug, Kraftstationen, Laufband und Ergometer,
  • Polster von Bänken und Maschinen, meist aus Kunstleder,
  • Matten, Bälle und Kleingeräte,
  • Displays, Spind- und Türgriffe.

Die Länderempfehlungen zur Hygiene in Sportstätten (2005) nennen für Sportgeräte und Matten mindestens eine wöchentliche Reinigung und für Barfußbereiche in Duschräumen eine tägliche desinfizierende Reinigung. Weil die Keimlast im Tagesverlauf steigt, spricht vieles dafür, Kontaktflächen auch tagsüber nach der Nutzung zu desinfizieren.

Tipps für den Alltag im Studio

  1. Handtuch unterlegen: Ein eigenes Handtuch auf Bank und Polster ist eine einfache Barriere. Handtücher nicht teilen (CDC).
  2. Hände waschen: vor und nach dem Training an geteilten Kraftgeräten, mit Seife 20 bis 30 Sekunden.
  3. Grob vorreinigen: Schweiß und sichtbaren Schmutz zuerst abwischen.
  4. AnoKath® Medical auftragen: unverdünnt auf die Kontaktfläche oder ein sauberes Tuch sprühen und die Fläche vollständig benetzen. Die KRINKO bevorzugt in Gesundheitseinrichtungen die Wischdesinfektion, Polster behandeln Sie darum am besten wischend.
  5. 60 Sekunden warten: Danach ist das Gerät wieder frei, Restfeuchte bei Bedarf mit einem Papiertuch abnehmen.
  6. Material testen: bei Polstern, Textilien und blankem Metall zuerst an einer unauffälligen Stelle.
  7. Wunden abdecken: Mit offener Wunde oder Hautinfektion gehört eine Barriere wie Kleidung oder Handtuch zwischen Haut und Gerät (CDC).
  8. Badeschlappen tragen: in Duschen und Umkleiden.

Häufige Fragen

Welches Desinfektionsmittel eignet sich für Fitnessgeräte?

Eines, das kurz einwirkt und das Material schont: AnoKath® Medical ist alkoholfrei und ohne QAV, wirkt in 60 Sekunden, schont Kunstleder-Polster, Kunststoffe und Displays und braucht kein Nachspülen.

Wie oft sollten Fitnessgeräte desinfiziert werden?

Laut CDC nach jeder Benutzung. Sprühflaschen direkt an den Geräten helfen, damit Trainierende selbst nachwischen.

Reicht ein Desinfektionstuch?

Entscheidend ist, dass die Fläche mit ausreichend Mittel benetzt ist und die Einwirkzeit des Herstellers eingehalten wird (KRINKO). Mit AnoKath® Medical sprühen Sie Fläche oder Tuch satt ein und lassen es 60 Sekunden wirken.

Darf AnoKath® Medical auf die Hände?

Nein, Medical ist nur für Flächen und Gegenstände bestimmt. Für die Hände ist Waschen mit Seife der wichtigste Schutz. Wird eine Hautstelle nach dem Training nicht besser oder sind die Beschwerden stark, gehen Sie bitte zum Arzt.

Fazit

Fitnessgeräte tragen vor allem Hautkeime, mitunter Staphylokokken und Erkältungsviren, und die Keimlast steigt im Laufe des Tages. Am wichtigsten sind ein eigenes Handtuch, saubere Hände und gezieltes Desinfizieren von Griffen und Polstern. AnoKath® Medical bietet dafür, was am Gerät zählt: alkoholfrei, materialschonend, nahezu geruchlos und nach 60 Sekunden wieder frei. Mehr im Beitrag Desinfektionsmittel ohne Alkohol und im Ratgeber Alkoholfreies Desinfektionsmittel.


Passend dazu: AnoKath® Medical

AnoKath® Medical ist das alkoholfreie, nahezu geruchlose Flächendesinfektionsmittel für Studio, Praxis und Haushalt: wirksam gegen Bakterien, Hefen, Pilze und Pilzsporen, begrenzt viruzid, materialschonend zu Kunstleder, Kunststoffen und Displays und nach 60 Sekunden wieder nutzbar. Als 500-ml-Sprühflasche und in 1 und 5 Litern zum Nachfüllen, registriert bei der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) unter N-72767, hergestellt in Deutschland. Nur für Flächen und Gegenstände, nicht für Haut und Hände. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Quellen:

Titelbild: Grafik AnoKath, Foto: Samuel Girven auf Unsplash (Unsplash-Lizenz).

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