Stoffwechsel Pferd anregen: Tipps & AnoKath Liquid Pferd Zu Inhalt springen
Drei Pferde galoppieren über eine sonnige Koppel, Titelbild zum Ratgeber Stoffwechsel Pferd anregen

Stoffwechsel Pferd anregen: Bewegung, Futter und AnoKath Liquid

Stoffwechsel Pferd anregen: Das gelingt zuerst im Alltag, mit Bewegung, ausreichend Raufutter, sinnvoller Fütterung und frischem Wasser. In fordernden Phasen wie Fellwechsel, Futterumstellung oder Turniersaison unterstützt Sie zusätzlich AnoKath® Liquid Pferd im 5-Liter-Kanister: Das flüssige, basische Ergänzungsfuttermittel puffert Säuren im Verdauungstrakt und unterstützt den Säure-Basen-Haushalt. Dieser Beitrag zeigt, was den Stoffwechsel Ihres Pferdes antreibt und bremst, woran Sie Unterstützungsbedarf erkennen und welche Tipps im Alltag helfen.

Was treibt den Stoffwechsel beim Pferd an und was bremst ihn?

Das Pferd ist ein Dauerfresser und Dauerläufer. Laut den Pferdehaltungs-Leitlinien des Bundeslandwirtschaftsministeriums bewegen sich Pferde in der Natur bis zu 16 Stunden täglich, meist im Schritt und beim Fressen. Ihr Verdauungsapparat ist auf kontinuierliche Futteraufnahme eingestellt. Mangelnde Bewegung beeinträchtigt nach diesen Leitlinien „den gesamten Stoffwechsel“. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hält fest, dass bei Reit- und Fahrpferden die tatsächliche Leistung meist überschätzt wird; die daraus folgenden großen Kraftfuttergaben bei geringen Raufuttermengen führten zu großen Stoffwechselbelastungen. Im Alltag setzen Sie deshalb an drei Stellen an: Bewegung, Raufutter und eine maßvolle Fütterung.

AnoKath® Liquid Pferd: Unterstützung für den Säure-Basen-Haushalt

„Wenn der Körper übersäuert, zeigt sich das oft in einem matten Erscheinungsbild oder fehlender Energie“, heißt es auf der Produktseite. Hier setzt AnoKath® Liquid Pferd an. Das Ergänzungsfuttermittel besteht aus elektrochemisch aktiviertem Wasser, Kochsalz und der körpereigenen Aminosäure Glycin. Es puffert Säuren im Verdauungstrakt, passiert den Magen, ohne die Magensäure anzugreifen, und wirkt mit der Zeit auch im Gewebe. Es pflegt den Organismus dort, wo Gesundheit und Ausstrahlung entstehen: im Stoffwechsel. Es unterstützt die Regulation des Säure-Basen-Haushalts, verbessert die Nährstoffaufnahme und unterstützt ein glänzendes Haarkleid von innen. Nach körperlicher Anstrengung hilft es dem Körper, schneller wieder zu voller Kraft zu kommen. Es ergänzt Bewegung, Raufutter und gute Fütterung. Es ist geschmacksneutral und ADMR-konform (Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, FN), auch im Turniersport. Wie die Kur über 8 bis 12 Wochen abläuft, lesen Sie im Beitrag Stoffwechselkur Pferd.

Bewegung und Raufutter: die Basis für den Stoffwechsel

Pferde brauchen laut Leitlinien täglich mehrstündige Bewegung. Training allein genügt nicht, denn kontrollierte und freie Bewegung unterscheiden sich in den Bewegungsabläufen; deshalb gehören Weidegang oder Auslauf dazu. Pferden ohne festes Reitprogramm verschafft ausreichend Auslauf laut University of Georgia etwas Bewegung und hilft, Muskeltonus und Körperkondition zu halten. Beim Raufutter gilt als Mindestwert 1,5 Kilogramm Trockenmasse je 100 Kilogramm Körpergewicht, nach der LfL mindestens 1,7 Kilogramm Heu. Es sollte mindestens 12 Stunden am Tag zur Verfügung stehen, mit Fresspausen von höchstens vier Stunden. Als Nebeneffekt wärmt Raufutter: Die Vergärung im Dickdarm erzeugt laut Utah State University mehr Wärme als Kraftfutter, ein Vorteil in der kalten Jahreszeit.

Fütterung und Wasser: Was Sie im Alltag steuern

Kraftfutter bleibt eine Stellschraube. Die LfL empfiehlt höchstens 0,1 Kilogramm Stärke und Zucker je 100 Kilogramm Körpergewicht und Mahlzeit, Raufutter zuerst und das Kraftfutter 20 bis 40 Minuten später. Gelangt Stärke unverdaut in den Dickdarm, vermehren sich milchsäurebildende Bakterien; im Laborversuch mit Kotproben sank der pH-Wert dabei innerhalb von zwölf Stunden unter 6 (Biddle et al. 2013). Futter stellen Sie über 10 bis 14 Tage um (MSD Veterinary Manual).

Beim Wasser rechnet das MSD Veterinary Manual mit mindestens 5 Litern je 100 Kilogramm Körpergewicht und Tag für ein ruhendes Pferd, bei reiner Heufütterung kann die Aufnahme fast doppelt so hoch sein. Die LfL nennt für ein Reitpferd im Erhaltungsbedarf 23 bis 33 Liter. Kaltes Wasser senkt die Trinkmenge; im Winter empfiehlt die Utah State University 7 bis 16 °C. Trockener, fester Kot deutet laut LfL auf Wassermangel, zu viel Stroh oder zu wenig Bewegung hin.

Fellwechsel, Alter und leichtfuttrige Pferde

Fellwechsel: Er wird vor allem von der Tageslänge gesteuert, das Hormon Melatonin spielt dabei eine Rolle; Wärme und Energieaufnahme wirken mit (O'Brien et al. 2020). Haut und Haar haben zudem einen hohen Bedarf an Eiweiß und Mikronährstoffen (Cappai 2026). Häufiges Putzen kann laut dieser Studie zudem den Zeitpunkt des Fellwechsels beeinflussen. Mehr dazu im Ratgeber Fellwechsel bei Pferd und Hund.

Alter: Manche Pferde nehmen im Alter weniger Nährstoffe auf und verdauen Fasern schlechter; abgenutzte Zähne erschweren das Kauen (University of Georgia). Pferde über 20 Jahre können laut MSD Veterinary Manual einen Eiweißbedarf haben wie Pferde in leichter bis mittlerer Arbeit.

Leichtfuttrige Pferde: Das MSD Veterinary Manual nennt „easy keepers“, die Futter besonders effizient verwerten, darunter Kaltblüter, Warmblüter und die meisten Ponys. Bei ihnen gilt es besonders, eine überhöhte Nährstoffaufnahme zu vermeiden; die Leitlinien nennen engmaschige Heunetze, Sparraufen oder zeitgesteuerte Raufen, die das Raufutter über viele Stunden verfügbar halten. Bewegung bleibt wichtig, denn übergewichtige Pferde haben laut MSD eine verminderte Belastbarkeit bei Bewegung und Hitze. Mehr im Ratgeber Übergewicht bei Pferden.

Tipps für den Alltag

  1. Täglich bewegen: mehrere Stunden Schritt, Weide oder Auslauf, dazu das Training.
  2. Raufutter ausreichend anbieten: mindestens 12 Stunden am Tag, Fresspausen unter vier Stunden, bei leichtfuttrigen Pferden mit engmaschigem Heunetz.
  3. Kraftfutter nach dem Raufutter geben: 20 bis 40 Minuten später, aufgeteilt auf mehrere Mahlzeiten.
  4. Wasser immer frisch und nicht eiskalt: im Winter frostfrei und temperiert.
  5. Futter langsam umstellen: über 10 bis 14 Tage.
  6. Fordernde Phasen unterstützen: Geben Sie AnoKath® Liquid Pferd nach Etikett über das Futter, zum Beispiel über Kraftfutter oder Mash. Nicht über das Trinkwasser, nicht mit der Maulspritze, nicht unverdünnt.
  7. Körperkondition beobachten: Fell, Kot und Energie notieren. Als Zielwert nennt die LfL den Body-Condition-Score 5 auf einer Skala bis 9, bei alten Pferden eher 5 bis 6.

Häufige Fragen

Wie kann ich den Stoffwechsel meines Pferdes anregen?

Mit täglicher Bewegung, ausreichend Raufutter, maßvoller Kraftfuttergabe und frischem Wasser. In fordernden Phasen kann AnoKath® Liquid Pferd den Säure-Basen-Haushalt zusätzlich unterstützen.

Woran erkenne ich, dass der Stoffwechsel Unterstützung braucht?

Laut Produktseite zeigt sich ein Ungleichgewicht oft in einem matten Erscheinungsbild oder fehlender Energie. Beobachten Sie Fell, Kot, Leistung und Körperkondition über mehrere Wochen.

Wie viel Wasser braucht ein Pferd am Tag?

Das MSD Veterinary Manual nennt mindestens 5 Liter je 100 Kilogramm Körpergewicht, die LfL für ein Reitpferd im Erhaltungsbedarf 23 bis 33 Liter. Bei Arbeit, Hitze und Heufütterung steigt der Bedarf.

Kann ich den Stoffwechsel mit AnoKath® Liquid Pferd unterstützen?

AnoKath® Liquid Pferd unterstützt den Säure-Basen-Haushalt und verbessert die Nährstoffaufnahme. Es wird nur über das Futter gegeben, als Kur über 8 bis 12 Wochen, auch länger ist möglich. Bei Medikamenten halten Sie mindestens 30 Minuten Abstand und geben das Liquid danach.

Was hilft leichtfuttrigen Pferden?

Bewegung, ein Raufutter mit langer Fresszeit, möglichst wenig Kraftfutter und eine regelmäßige Kontrolle der Körperkondition.

Fazit

Der Stoffwechsel Ihres Pferdes lebt von Bewegung, Raufutter, passender Fütterung und Wasser. In fordernden Phasen wie Fellwechsel, Futterumstellung oder Saison unterstützt AnoKath® Liquid Pferd den Säure-Basen-Haushalt. Zeigt Ihr Pferd anhaltende Beschwerden oder wird es nicht besser, gehen Sie bitte zum Tierarzt.


Passend dazu: AnoKath® Liquid Pferd

AnoKath® Liquid Pferd im 5-Liter-Kanister ist ein flüssiges, basisches Ergänzungsfuttermittel aus elektrochemisch aktiviertem Wasser, Kochsalz und Glycin. Es puffert Säuren im Verdauungstrakt, unterstützt den Säure-Basen-Haushalt, verbessert die Nährstoffaufnahme und wird nur über das Futter gegeben. Hergestellt in Deutschland. Kein Tierarzneimittel. Ersetzt keinen Tierarztbesuch.

Quellen:

Titelbild: Grafik AnoKath, Foto: Wolfgang Hasselmann auf Unsplash (Unsplash-Lizenz).

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